Hello September!

2. September 2018 - 15:30
Was man im Sommer und Herbst in München und Umgebung unternehmen kann.

und ein herzlichen Hallo auch an euch! Bin wieder da :-)

Früher, also zu meiner Grundschulzeit durften wir im September und somit zurück aus den großen Ferien immer einen Aufsatz über unseren August schreiben. Darüber, was wir so alles erlebt haben.

Ich bin zwar nicht mehr in der Grundschule, mit durch meine Augusterlebenisse nehme ich euch heute trotzdem...

Abschied. Mein August beginnt gleich am ersten Tag mit einem Abschied. Nach monatelangen Anstrengungen und Kämpfen ist mein Amca friedlich eingeschlafen. Es fällt mir noch immer sehr schwer, darüber zu reden, ohne zu weinen. Die ganzen Monate waren so kräftezerrend, sodass ich die nächsten Tage einfach erstmal so gut wie gar nichts gemacht habe.

Welche Erfahrungen, Erkenntnisse und vor allem Hilfen ich in dieser Zeit erfahren habe, schreibe ich euch in einem gesonderten Blogpost auf, da ich überzeugt bin, dass sie euch früher oder später auch helfen können.

Sternschnuppen. Für die Nacht am 12. August waren besonders viele Sternschnuppen angekündigt. Bevor ich ins Bett bin, habe ich nochmal einen Blick aus dem Fenster geworfen. Während ich noch so überlegte, ob die Sternschnuppen wohl von den Flugzeugen am Himmel unterscheiden kann, schoss bereits die erste Sternschnuppe durch mein Blickfeld. Die nächste war so voller Glitzer, dass es mich an ein besonderes Feuerwerk erinnert hat. Nach der dritten Sternschnuppe bin ich dann ins Bett. Glücklich und beeindruckt von den Sternen. Wer die Sternschuppennacht dieses Jahr verpasst hat, kann sich gleich mal eine Erinnerung für nächstes Jahr setzen. Anscheinend gibt es die Sternschnuppennacht jedes Jahr um den 12. August.

 

Kuchentratsch. Das Konzept von Kuchentratsch kenne ich schon etwas länger und bin jetzt ich endlich mal auch zum ausprobieren gekommen. Vom Ergebnis war ich zweigeteilt. Geschmacklich hat der Kuchen vollstens überzeugt, preislich im Verhältnis zur Portion jedoch weniger. Wenn man das Konzept „Oma“ oder „Opa“ verkauft, dann erwarte ich auch Portionen wie bei Oma. Unsere Kuchenstücke waren jedoch so klein, dass wir uns schon gefragt haben, ob wir nicht versehentlich von einer Kuchentheke für Models bestellt hatten. Somit bleibt hier nur das Gefühl, dass die Gründer ein schönes Konzept vor allem finanziell geschickt ausnutzen. Wer sich dennoch dafür interessiert, hier die Homepage: www.kuchentratsch.com

Lieblingskuchen. Ich habe diesen Monat so oft gebacken wie schon lange nicht mehr. Als Basis habe ich immer den Rührteig vom Bester Apfelkuchen mit Mandelkruste verwendet. Und dann variiert. Mal als Blechkuchen mit doppelter Menge und Pflaumen, Mal in den Teig die Mehlmenge reduziert und diese mit Kokosflocken aufgefüllt und wieder Pflaumen darüber. Ein anderes Mal mit reichlich Äpfel und dann auch mal in kleine Kuchenkastenformen und dort ein paar mit Pflaumen und ein paar Apfelspalten belegt. Da ich keinen Mandelguss darüber gemacht habe, hab ich einfach im Teig mit den Zutaten gespielt. Neben Kokos kamen auch Haselnüsse und Zimt zum Einsatz.

 

Erdbeeren. Die gab es diesen Sommer aus mehr als reichlich. Deshalb habe ich zum Geburtstag von meinem Schwager einen Kuchen mit seinen Lieblingszutaten gebacken. Ihr braucht dafür eine fertige Blätterteigrolle. Backt diese nach Anleitung und streicht im warmen Zustand z.B. eine Aprikosenmarmelade darüber. Dann kocht ihr 1 Packung Vanillepudding nach Packungsanleitung auf, lasst diese leicht abkühlen und gebt diese über den Blätterteig. Darüber dann die gewaschenen und halbierten Erdbeeren. Als zusätzliche Zutat habe ich noch klein geschnittene ErdbeerYoghurette dazu. Fertig.

Wandern. Meine Schwester und mein Schwager hatten Urlaub bzw. noch immer. Ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe, im Nachhinein betrachtet vermutlich nichts. Auf alle Fälle habe ich mich selbst zu deren nächsten geplanten Wanderung eingeladen. Mein Schwager war wie immer sehr nett und hat mir die möglichen Optionen zur Wahl geschickt. Selbstverständlich habe ich mir die leichte Wanderung ausgesucht. Ich weiß nicht, wie die schweren Wanderungen aussehen, bin jedoch hier nur deshalb bis zum Schluss hoch, weil das die einzige Möglichkeit war, mit der Bahn runterzufahren. Das war die fieseste Wanderung, die ich je in meinem Leben gemacht habe! Mein Highlight war das Essen ob. Das war wirklich großartig. Ich war dann anschließend wieder so fit, dass ich für den Abstieg lieber meine Füße, anstelle der Bahn genutzt habe. Damit ihr auch in diesen besonderen Genuss kommt – also vom Essen :D schreibe ich demnächst einen ausführlichen Blogpost darüber.

Und da ich wirklich nicht weiß, was ich mir auch beim nächsten Mal gedacht habe, gibt es über die zweite Wanderung dann auch noch einen gesonderten Blogpost :D

 

Mein München. Es gibt so Locations, die sind eine echte Institution in München. Mit Anfang 20 habe ich dort sehr viel Zeit verbracht und irgendwann hat sich das geändert. Weil meine Schwester und mein Schwager noch immer Urlaub hatten, sind wir spontan dorthin zum Frühstücken und es war wie früher! Typisch München: italienisch genießen und die Zeit keiner Beachtung schenken. Deshalb gibt es diese Empfehlung auch demnächst als eigenen Blogpost.

 

Wespen. Von denen haben wir dieses Jahr mehr als genug. Zwei dieser zahlreichen Artgenossen hatten mich wohl mit saftigem Fleischersatz verwechselt und haben sich einmal schön an meinem Arm und das zweite mal so richtig fies an meinem Bein ausgetobt. Zum Glück hatte ich Allergietabletten Zuhause und konnte mir so den Gang zum Arzt sparen. Die Optik war dennoch das fieseste, was es zu sehen gab. Zumindest weiß ich jetzt, wie ich aussehen würde, wenn ich das doppelte wiege :D

Bücherliebe. Ich habe die Tage ausserhalb von Social Media sehr viel fürs Lesen genutzt. Von bis war so ziemlich alles dabei. Die schönsten Bucherlebnisse zeige ich euch demnächst hier auf dem Blog!

Ansonsten habe ich mich noch durch diverse Dokumente und Behördenabläufe durchgelesen. Was jedoch weniger spannend war und somit keiner wirklichen Aufmerksam eurerseits bedarf.

 

Abriss. Ich weiß gar nicht, ob ich hier schon erwähnt habe, dass mein Bürohaus abgerissen wird. Auf alle Fälle habe ich die Zeit ebenfalls auch dafür genutzt, um meine Sachen von links nach rechts zu tragen. Mein neues Büro wird nämlich ein Haus weiter sein und somit fast alles wie vorher bleiben. Bis auf den Punkt, dass auf die freie Fläche dann das Haus von meiner Schwester stehen wird.

Ausserdem habe ich viel Zeit mit und im Garten meiner Anni verbracht. Zufällig auch viel Zeit mit meiner Anni, weil so wirklich darf ich noch immer nicht ganz alleine in ihren Garten und ihre Schönheiten alleine „besuchen“ :D

Das war im Großen und Ganzen mein August.

Wie habt ihr den Sommermonat verbracht? Hattet ihr eine schöne Zeit? Freu mich von euch zu lesen und bin gespannt, was ihr alles zu erzählen habt :-)

Cheers,
Beyhan

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