Hello! It’s me. Mrs Monk :-)

16. Juni 2018 - 15:00
Wie man am besten auf Hygiene achtet, wenn man unterwegs ist. Einfache und schnelle Hilfer für unterwegs.

Ich nehme mal den gestrigen Tag zum Anlass und melde mich hier auch mal wieder zu Wort.

Es ist so, dass ich derzeit privat drei Personen mit ihren gesundheitlichen Themen begleite. Leider ist jedes Thema für sich sehr intensiv und neben diversen Besorgungsfahrten, Terminen bei den Ärzten und Krankenhausaufenthalten, muss einiges an Papierkram erledigt werden. Dazu kommt noch mein Beruf, der mich ebenfalls mehr als ausfüllt.

Dies als Erklärung, weshalb es hier seit März so unregelmäßig und weniger als üblich poste…die Erklärung, wer Mrs. Monk ist, folgt nun :D

Es ist so, dass ich durch meinen Beruf als Hotel- & Gastronomietesterin einen ziemlichen Hygienetick entwickelt habe, als ich so schon hatte. Der Mr. Monk war zum Schluss nichts dagegen. Da ich rechtzeitig die Notbremse gezogen habe, hat sich dieses Verhalten seit ca. 2 Jahren zum Großteil gelegt. Ok, zur Hälfte. Na gut, also es ist besser, als noch vor einiger Zeit…An vielen Tagen, denke ich mittlerweile tatsächlich nicht daran. Und dann gibt es Tage wie z.B. gestern.

Einer meiner „Patienten“ zählt als eine Art Onkel von mir. Er bekommt seit zwei Tagen stationär Antikörper verabreicht, bevor es dann in wenigen Wochen mit der Chemo losgehen kann. Er ist durch seine langjährige Krankheitsgeschichte sowieso schon sehr anfällig für Viren & Co. und durch die Behandlung mit Antikörper ist die Gefahr, dass er sich leicht ansteckt nochmal gestiegen.

Der behandelnde Arzt meinte noch zu mir, dass wir darauf verstärkt achten sollten.

Das war für mich natürlich die Gelegenheit, dass ich gestern voll und ganz in meinem Monk-Element sein konnte und habe mit seiner Frau gefühlt 8 Stunden ein Dialog geführt. Ok, die meiste Zeit davon habe ich geredet und sie hat zugehört und dennoch…ich hab so ganz schlaue Sätze wie „und selbst wenn ihr nur kurz zur Nachbarin runter geht, müsst ihr unbedingt eure Hände waschen und desinfizieren, wenn ihr wieder in der Wohnung seid.". Nachdem die Wohnung mit medizinischen Desinfektionsmitteln ausgestattet war, sind wir sogar extra noch in der Drogerie, um meine kleinen Lieblingshelfer* für unterwegs zu besorgen.

Ihr wollt glaube ich gar nicht wissen, worauf ich alles hingewiesen habe (oder vielleicht doch? Lasst es mich wissen und ich… ;-))), weil wenn ich schon mal in Fahrt bin, dann...

Und weil wir schon mal unterwegs waren, sind wir noch im Krankenhaus. Dort war ich kurz drauf und dran mir ein Arztkittel auszuleihen, so schlau kam ich mir vor :D Dabei war nur mein Monk aktiv.

Auf dem Nachhauseweg, ich sag noch „mein Auto sieht zwar sauber aus, hier drinnen wimmelt es sicherlich trotzdem von Bakterien und Viren…“ um kurz darauf dann meine „Tante“ zu verabschieden und weil sie mich so gerne mag, also wirklich gerne mag und so dankbar ist, dass ich so viel und geduldig helfe, hat sie mir diesmal neben fest drücken noch *ACHTUNG!!! Mir wird alleine schon vom Erzählen wieder ganz anders* mit den Worten „meine Hübsche“ mit beiden Händen in MEIN GESICHT gefasst und über mein Gesicht, Backen und vermutlich nochmal über mein ganzes Gesicht. Allerdings kann ich mich nicht mehr so genau erinnern, weil der innere Monk in mir panisch soooo laaaauut „HIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILLLLLLLLLLLLLFFFEEEEEEE!!!!!“ gebrüllt hat, dass ich nur noch ein starres Lächeln aufsetzen konnte…und mich geistig ausgeklinkt und hatte mich ausnahmsweise – hoffe ich zumindest – im Griff. Was soviel bedeutet, dass ich nur innerlich reagiert und kaum Regung nach außen gezeigt habe. Ok, mein Lächeln war eventuell etwas verkrampft, aber sonst :D

Mir war und ist klar, dass sie das nicht mit Absicht gemacht hat. Im Gegenteil. Oder es eventuell  die späte Retourkutsche für Nummer 232 von Blogpost HIER war und mir nach ein paar Mal „beruhig dich, mach bloss kein Drama daraus!“ eingefallen ist, dass ich taaataaa meine anderen Lieblingshelfer in der Tasche dabei hatte und mir bei nächster Gelegenheit aka an der nächsten Ampel mein Gesicht abwischen konnte. Also da war meine Tante dann schon ausgestiegen. So taktlos bin ich dann doch nicht.

Das mit der Hygiene fällt mir besonders ins Auge, wenn ich an öffentlichen Plätzen unterwegs bin und es hat nichts damit zu tun, dass meine Tante oder mein Onkel unhygienisch wären. Im Gegenteil. An öffentlichen Plätzen wird halt nur mein monkisches Kopfkino sehr lebendig und dreht so seinen eigenen Filme.

Im Nachhinein musste ich selbst über mich so lachen und darüber, was für eine Dramaqueen ich manchmal bin. Wie laut meine innere Stimme manchmal schreien kann und diese Stimme auch bei Menschen laut wird, die sich in meinem Umfeld befinden. Es kann nämlich ganz lockerflockig passieren, dass ich auch zu allen, die mit mir unterwegs sind, ein „neeeeeeiiiinn!!! Haltet euch ja nicht an den Rolltreppen fest!“ entgegenkreische :-)

Ich weiß, man kann es auch übertreiben…aber machen so mache Ticks einen nicht aus sympathisch? Machen sie doch, nicht wahr? Eben. Und nur immer von meiner Schokoladenliebe zu erzählen, ist ja auf Dauer auch langweilig.

Und falls es euch interessiert – meine Top 3, wo ich lieber umfallen würde, als anschließend ohne Hände waschen etwas zu essen sind:

  • Einkaufswägen nutzen
  • Die Sicherheitsgurte im Flieger
  • Die Fernbedienungen im Hotel

 

Es ist jedoch mittlerweile alles schon entspannter…solange man mir eben nicht ins Gesicht fasst. Vollkommen gleich wer. Aber sonst… :D

Und ihr? Habt ihr Ticks? Es sind doch sicherlich noch mehr Monks da draussen? Sagt mal, wie geht ihr mit dem Thema um? Bin gespannt.

Cheers,

Beyhan

PS: mir ist vollkommen bewusst, dass mein Verhalten bei diesem Thema manchmal übertrieben ist und ich es lockerer angehen könnte – vor allem habe ich gerade die letzten Wochen gemerkt, wieviel wichtigere Themen es im Leben gibt, als ähm keimfreie Hände…deshalb gibt es hier jetzt auch kein „aber“, sondern nur noch ein „ich arbeite daran“ :-) Herzlichst, eure Mrs. Monk x

 

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Kommentare

Liebe Beyhan,

verstehe. Grandios wie du das alles beschrieben hast. Der Text arbeitet erst einige Tage in meinem Kopf. :-)

Lieber Gruss

Laura T.

:D in meinem auch! und trotzdem stehe ich manchmal da und frage mich, was ich selbst da sagen wollte und geschrieben habe :D Danke dir, liebe Laura! x

Was für ein sympathischer Blogpost. Du gehörst definitiv zu meinen Lieblingsmenschen. LG Corinna

Und du zu meinen, liebe Corinna! ❤️

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