MontagsLiebe x Motivation

26. März 2018 - 19:00
Die besten Gründe den Montag zu lieben. Und wie man zu mehr Motivation im Privatleben und Beruf gelangt. Tipps und Empfehlungen auf dem Blog

Vergangenen Freitag war ich auf einen Vortrag, der mich richtig begeistert hat. Ich gestehe, nachdem der Wetterbericht zum Schnee noch Glatteis angekündigt hat, habe ich tatsächlich überlegt, ob ich zum Event in die Stadt fahren soll oder doch lieber Zuhause bleibe. Schnee macht mir nichts, nur beim Glatteis…zum Glück habe ich den Glatteis-Gedanken beiseitegeschoben und bin hingefahren.

Weil: zum Zeitpunkt als ich nach Hause bin, hatte es weder Schnee, noch Glatteis. Stattdessen konnte ich einen sehr unterhaltsamen Abend mit großartigen Rednern erleben!

Ich war auf der Communico Live – von und mit René Borbonus und mit Mahsa Amoudadashi und Lars Effertz.

Zum Event hatte ich mich angemeldet, ohne die anderen beiden Redner zu kennen und war hauptsächlich und vor allem wegen René Borbonus dort. Ich mag seine Gedankenwelt und Vorträge, die ich bisher allerdings nur Online erleben konnte. Ich finde, dass er einer der besten Rhetoriker überhaupt ist. Also war ich gespannt, ob er live auch so wirkt und das tut er.

Damit ihr wisst, wovon ich rede, hier eines seiner Beiträge:

Seit Freitag bin ich zusätzlich noch Fan von den anderen beiden Rednern. Die zwei sind auch so ganz großes Kino! Ganz besonders habe ich mich in der Gedankenwelt von Mahsa wiedergefunden. Sie hat über Themen wie Arbeitszeit ist Lebenszeit und weshalb der Montag genauso wichtig und schön wie jeder andere Tag ist und Motivation geredet. Motivation die man von Vorgesetzten vermittelt bekommt, jedoch auch - und das finde ich ganz wichtig - die Motivation, die jeder ein großes Stück weit auch selbst mitbringen sollte...

Als sie darüber gesprochen hat, welch wichtige und motivierende Rolle Vorgesetzte haben, hat sie in diesem Zusammenhang auch die Gallup-Studie erwähnt.

Die Studie gibt Auskunft darüber, wie hoch der Grad der emotionalen Bindung von Mitarbeitern und damit das Engagement und die Motivation bei der Arbeit ist. Weitere Informationen zur Studie und den aktuellen Ergebnissen findet ihr hier:
www.gallup.de

Folgender Artikel ist zwar von 2013, dennoch selbst heute noch sehr lesenswert, weil noch immer sehr aktuell wie ich finde:  Fehlende Motivation kostet Firmen Milliarden

Als ich den Artikel gelesen hatte, fand ich mich in ziemlich vielen Abschnitten wieder. Ich selbst war nämlich auch mal in einer solchen Situation bzw. zweimal sogar, dass ich gekündigt habe, weil meine Vorgesetzten so waren, wie sie waren. Bei einer Vorgesetzten war es besonders schlimm. Das Schlimmste jedoch war, dass ich mich selbst zu einer Person entwickelt hatte, die alles war, nur nicht mehr ich. Mecker mecker. Jammer jammer. Als ich dann rausgefunden hatte, dass meine Vorgesetzte meine Unterschrift auf einem Dokument gefälscht hat, wusste ich, dass ich spätestens jetzt ernsthaft etwas unternehmen musste. Sie konnte ich nicht ver_ändern, jedoch mich selbst schon. Also habe ich die erste Veränderung in Form von einer Kündigung vorgenommen. Und das war auch gut so…denn ich hatte neben dem Vertrauen in meine Vorgesetzte auch meine Motivation verloren. Die Motivation, weshalb ich mich damals für die jeweilige Position entschieden hatte und die Motivation, die ich bisher immer in mir hatte – gleich welche Tätigkeit ich ausgeübt habe und das empfand ich als Katastrophe.

Meine Erkenntnis: wenn man unglücklich ist, dann hat man es selbst in der Hand, wieder glücklich zu sein. Entsprechend sollte man seine Konsequenzen ziehen – in welcher Form dann auch immer…

Und dann kam Mahsa zu dem Teil der Eigenverantwortung. Der Eigenverantwortung als Mitarbeiter. Sie erzählte von ihrem Erlebnis bei Manufactum in München und wie sie dort einen Mitarbeiter bei seiner Tätigkeit lange zugesehen hat und von seiner Einstellung fasziniert war. Fasziniert von einem Mitarbeiter - nein von dem Mitarbeiter – dessen Aufgabe es ist, den Kunden die Türe aufzuhalten und der aus einer vermeintlich langweiligen Tätigkeit die unterhaltsamte Aufgabe überhaupt gemacht hat. Einfach durch seine Art und Einstellung zu seiner ihm übertragenen Arbeit.

Denn, soviel wie Vorgesetzte ihren Teil beizutragen haben, sollte man auch einen Grad an Eigenmotivation selbst mitbringen. Man könnte z.B. vor mir eine leidenschaftliche Rede über Schnecken abhalten und ich würde mir vermutlich denken „toll, was für eine Leidenschaft manche Menschen in sich haben“, essen würde ich sie dennoch nicht, weil es nämlich so gar nicht, null, minus 100 % meines ist…bei Schokolade würde das Ganze schon ganz anders aussehen ;-) Was ich damit sagen will, ohne Eigenmotivation und Interesse kann niemand auf Dauer von außen motiviert werden. Und das ist Fakt.

 

Falls ihr keine Motivation in dem findet, was ihr tut und es eine Änderung bedarf, dann solltet ihr euch Gedanken über die möglichen Option machen, anstelle zu jammern. Euch lieber fragen, was ihr anders machen könnt. Was ich auch persönlicher Erfahrung sagen kann: mit jammern schadet ihr vor allem und hauptsächlich euch selbst.

Zum Thema Jammern habe ich noch einen interessanten und vor allem hilfreichen Beitrag von Mahsa für euch, welche ich euch hier als pdf zur Verfügung stelle, damit ihr ihn euch bei Bedarf auch gleich ausdrucken könnt: Einen Monat jammerfrei!

Wie sehr ich diesen Gedanken von Mahsa bzw. von der belgischen Wellness-Expertin Greet van Hecke teile, könnt ihr an diesem Beitrag von mir hier auf Instagram sehen:

Probiert es unbedingt mal aus. Selbst wenn es „nur“ ein Tag ist. Dann ist es immerhin ein Tag mehr, bei dem ihr schon mal in die positivere Richtung gegangen seid.

Wer über den Montag jammert, der tut dem Wochentag unrecht. Weil wenn wir mal ehrlich sind, dann ist es nicht der Montag, sondern die Tätigkeit, der Job, eurer Einstellung zu all dem, an der ihr keine Freude habt…und selbst wenn ihr auf das Geld angewiesen seid und das werden wohl die meisten sein, dann überlegt euch z.B.:

  • Ob ihr was an eurer Tätigkeit ändern könnt
  • Ob ihr einen Ausgleich zu eurer Tätigkeit im privaten Bereich finden könnt
  • Ob ihr euch letztendlich für eine andere Tätigkeit entscheidet
  • Ob ihr vielleicht einfach nur aus Gewohnheit meckert und wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr meckert, dann beobachtet euch mal selbst bei euren regelmäßigen Aussagen und Empfindungen, wenn ihr an eure Arbeit denkt. Und ja, selbst ein Gestöhne ist in dem Fall schon gemecker!
  • Und ganz wichtig: erinnert euch, weshalb ihr euch für diese Tätigkeit entschieden habt und was es braucht, um diese Motivation wieder zu aktivieren. Was ihr persönlich tun könnt.

Mahsa wurde übrigens mit diesen Worten auf der Veranstaltungsseite angekündigt:

 „Mahsa Amoudadashi
Vortrag: Wie aus Begeisterung Qualität wird.

Jeder weiß: Erfolg hat, wer seine Kunden begeistert. Doch die wenigsten wissen: Die Begeisterung der Mitarbeiter ist der Weg dorthin. Mahsa Amoudadashi war Deutschlands erste Herzlichkeitsbeauftragte und zeigt nun, wie man Mitarbeiter zu motivierten Mitunternehmern macht. Mit Herz und Leidenschaft hält sie ein Plädoyer – für mehr Verantwortung, Vertrauen, Dankbarkeit, Transparenz und die Freude an Fehlern. Denn das ist das Fundament für Servicequalität, und Mahsa Amoudadashi zeigt mit spannenden Einblicken und wertvollen Tipps aus der Praxis, wie man dieses Fundament aufbaut.“


 

"People rarely succeed unless they have fun in what they are doing  - Dale Carnegie"


Ich freue mich noch immer, dass ich dieses Plädoyer live erleben konnte und bin noch immer sehr begeistert von ihr. Ich habe Mahsa in Relation gesetzt nur einen Augenblick erlebt, jedoch hat das vollkommen ausgereicht um zu wissen, dass es noch mehr Menschen wie sie geben darf, soll und einfach auch muss. So viel positive Energie: da möchte man den ganzen Tag darin baden! Die Vorträge und Gedanken von Mahsa passen denke ich für jeden. Insbesondere möchte ich jedoch den Menschen Mahsa ans Herz legen, die Montags gefühlt ihre Krise bekommen und den Freitag mit #tgif feiern…

Sie hat die gleiche Einstellung zu den Wochentagen wie ich, nur bringt sie „unsere“ Meinung wesentlich charmanter rüber, als ich mit „spinnst du? Jeder Tag ist Lebenszeit! Weshalb sollte ich also den Montag nicht lieben? Wer sagt denn, dass es uns am Freitag überhaupt noch gibt? Und dann haben wir umsonst bis Freitag gewartet…“ ;-)

 

Vollkommen gleich, für welchen Weg ihr euch entscheidet, macht euch immer wieder bewusst: ein Montag ist ebenfalls eure Lebenszeit und wenn ihr die 30-Tage-Übung gemacht habt, dann vermutlich am Ende sogar auch noch eurer Lieblingstag der Woche. Wer weiss, wer weiss? ;-)

In diesem Sinne wünsche ich euch mit allen Montagen die noch kommen eine großartige Zeit und viel Freude mit der Positivübung!

Und wer noch mehr über Mahsa erfahren will, der findet hier weitere Informationen über sie:

Mahsa auf Facebook

www.mahsa-amoudadashi.de | www.communico.de/mahsa

Cheers,

Beyhan

 

PS: Lars Effertz ist übrigens der erste Verkaufstrainer, der mich überzeugt hat. Vielleicht weil er mehr Kommunikationspsychologe als Verkaufstrainer ist. Denn durch sein „…im Gespräch zu einer fairen Einigung kommt…“ und seinen psychologischen Ansätzen, hat er genau mein Verständnis von Verhandlung mit Geschäftspartnern getroffen und dabei ist es vollkommen irrelevant, auf welcher Verhandlungsseite man sitzt. Falls euch dieses Thema interessiert, dann findet ihr dazu hier mehr: www.lars-effertz.de

Kommentare

Vielen dank für diesen tollen Beitag, Beyhan!
Viele Grüße, nicole

Sehr gerne liebe Nicole, freue mich, dass dir der Beitrag so gut gefällt! :-)
Ganz liebe Grüsse zurück x

Guten Morgen liebste BEYHAN! WOW! Was für ein wunderbarer Post. Danke fürs Teilen deiner Erfahrungen auf diesem Event/Livevortrag! Über René Borbonus hab ich mal im Radio einen Bericht gehört und ich war auch sofort in seinen Bann gezogen. Die beiden anderen Redner kenne ich zwar auch nicht, aber was du berichtest, das begeistert total! Ich wünsch dir eine wunderbare Woche und schick dir liebste Grüße! Deine Blaubeere

Oh Uli!!! Vielen lieben Dank für deine Worte ❤

Ich kann mir vorstellen, dass wenn man nur seine Stimme hört, man sogar noch viel mehr mitbekommt...er ist einer dieser Menschen, den man bzw. ich stundenlang zuhören könnte.

Danke Uli, die wünsche ich dir auch und drück dich ganz fest xx

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